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Beschreibung

Traumdeutung kompakt – Träume erinnern, Träume erzählen und Träume deuten – eine Vertrauensfrage?
Auch Träume können zwischen (innerer) Wahrheit und (Selbst)Täuschung changieren, zumeist ist ihre Mitteilung in der Psychotherapie ein Vertrauensbeweis und die Arbeit mit ihnen hat in der Psychoanalyse und Psychotherapie einen festen Platz. Seit Freud die Träume als vollgültige psychische Phänomene betrachtet und mit ihrer Deutung die Mechanismen der Traumbildung und das topische Modell des psychischen Apparates konzeptualisiert hat, sind Träume in ihrer Entstehung, Funktion und Bedeutung immer weiter erforscht worden. Die bedeutsamsten Strömungen der Traumdeutung und – forschung werden in einer Einführung, die die Aspekte des Tagungsthemas aufgreift, in Grundzügen vorgestellt und diskutiert (Neurowissenschaften, Ich-Psychologie, Objektbeziehungstheorie, Traum als Mikrowelt, Träume in der Therapieforschung, Träume in der lebenslangen Entwicklung). In jeder Sitzung ist die Deutung eines Traumes vorgesehen. Die Träume werden von den Teilnehmer:innen aus ihrer klinischen Arbeit eingebracht und in der Gruppenarbeit, die von den Konzepten und der Methode von Morgenthaler und Reiche ausgeht und von mir weiterentwickelt wurde, erschlossen und interpretiert; diese Methode wird vermittelt. In der Gruppenarbeit werden Träume von Erwachsenen aller Altersgruppen – und auf vielfachen Wunsch - auch von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt. Das Seminar ist auch für Kandidat:innen geeignet, die in der Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleg:innen, die Grundlagen der psychoanalytischen Traumdeutung kennenlernen oder vertiefen und selbst Träume einbringen können.

Referent:innen

Dipl. Psych. Christiane Schrader

Psychoanalytikerin, Psychol. Psychoth. (DPV, IPV, DGPT, FPI) in eigener Praxis – Supervisorin, Lehrtherapeutin, Dozentin. Mitbetreiberin des Instituts für Alterspsychotherapie.

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