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Beschreibung

Wie entstehen Vertrauen und Authentizität in der Psychotherapie? Was bedeutet es, wahrhaftig und lebendig zu sein - und wie gehen wir mit Täuschung, Anpassung und innerer Not um? In diesem Seminar widmen wir uns den zentralen Konzepten des Objektbeziehungstheoretikers Donald Winnicott: der mütterlichen Holding-Funktion und der primären Aggression, der Bedeutung von Spiel und Kreativität, der antisozialen Tendenz als Zeichen der Hoffnung sowie der Angst vor dem Zusammenbruch. Wir beleuchten, wie diese Ideen helfen können, Prozesse und Phänomene von Selbstwerdung und/oder (Selbst-)Täuschung im therapeutischen Setting besser zu verstehen. Es geht dabei auch um Menschenbilder, Haltungen und die entsprechenden Behandlungsimplikationen. Somit verbindet das Seminar Theorie und Praxis - mit Raum für Austausch, Reflexion und die Entwicklung neuer Impulse für die eigene Arbeit. Fallvignetten sind willkommen (bitte nach Absprache per Mail: platow@hamburgpsychotherapie.de); die Lektüre der vorab zur Verfügung gestellten Artikel wird als Diskussionsgrundlage empfohlen.

Referent:innen

Hannah Nebeling, M.Sc.

Psychologische Psychotherapeutin (TP), tätig in der Psychiatrischen Institutsambulanz des Asklepios Klinikums Harburg, mit Schwerpunkt in der Behandlung von Psychosen und Emotionsregulationsstörungen, Dozentin am Institut für Psychotherapie in Hamburg.

Heike Platow, M.Sc.

Psychologische Psychotherapeutin (TP) in eigener (Gemeinschafts-)Praxis in Hamburg, zuvor langjährige Tätigkeit in der Psychosenambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Dozentin am IfP.

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