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Beschreibung

Seit ihren Anfängen steht die Psychoanalyse auch für eine Theorie der menschlichen Sexualität, die Unbewusstes miteinbezieht. Nachdem die Psychoanalyse zurecht für enge Vorstellungen von Sexualität, Beziehung und Familie kritisiert wurde, wird ihr mittlerweile wieder zugetraut, auch zum Verständnis aktueller Formen der Sexual- und Beziehungsgestaltung einen Beitrag leisten zu können. In der Praxis wiederum hören wir einerseits weiterhin von klassischen Paar- und Sexualkonflikten, die sich z. B. um Lustlosigkeit, Kinderwunsch oder Seitensprünge drehen, aber andererseits auch von Konflikten, die sich aus der Ausdifferenzierung der sexuellen Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und Beziehungsformen ableiten.

Im Seminar wollen wir uns beiden Seiten widmen: Den Beiträgen der Psychoanalyse zum Verständnis sexuellen Geschehens und den konkreten Themen, denen wir in der Praxis begegnen.

Wir wollen uns aus psychoanalytischer und tiefenpsychologischer Erfahrung, aus einzel- und gruppenpsychotherapeutischer Behandlung mit Ihnen über Sprachförderndes und -hemmendes austauschen.

Fallbeispiele der Teilnehmenden sind dabei ausdrücklich erwünscht.

Referent:innen

Dipl. Psych. Helge Jannink

Psychologischer Psychotherapeut (TP), Gruppenanalytiker (D3G), Großgruppenleiter (BIG), Sexualpädagoge (gsp).

Prof. Dr. Christine Kirchhoff

Professorin für Psychoanalyse, Subjekt- und Kulturtheorie an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin (IPU), Psychoanalytikerin (DPV / IPA) in eigener Praxis in Berlin.

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