K01: Lüge und Angst
Zwischen Selbstschutz und Beziehungsrisiko
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Beschreibung
Lüge und Angst stehen in einem engen Zusammenhang: Die (Selbst-)Lüge kann Angst abwehren, Vertrauen ermöglichen – aber auch neue Ängste erzeugen und Beziehungen gefährden. Bei Angststörungen kann sie als Abwehrmechanismus und als Schutz vor Scham oder Beziehungsverlust dienen. Gleichzeitig verhindert sie authentisches Vertrauen und erschwert die therapeutische Arbeit. In diesem Kurzseminar wird die Rolle von Lüge und Angst im Rahmen verschiedener psychodynamischer Theorien übersichtsweise beleuchtet. Zudem wird ihre praktische Übertragbarkeit auf den therapeutischen Alltag untersucht. Eigene Fallbeispiele und Diskussionsbeiträge können eingebracht und gemeinsam reflektiert werden.
Referent:innen
Prof. Dr. med. Sönke Arlt
Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Albertinen Krankenhaus, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Supervisor (TP).